#16 Johnny Grasser – motivierender Athlet des Lebens I Auf dem beeindruckenden sportlichen Weg mit schwerer körperlicher Behinderung

Auf dem Weg mit dem beeindruckenden Johannes Grasser – der ein ganz besonderer und vielfältiger Athlet des Lebens ist und aktuell an der Deutschen Sporthochschule in Köln Sport & Gesundheit in Prävention und Therapie studiert.

Johnny hat von Geburt an eine Tetraspastik – offiziell infantile Zerebralparese genannt. Plump und einfach ausgedrückt (Worte von Johnny) bedeutet das, er hat eine zu hohe Grundspannung in der Muskulatur als Folge von einer Schädigung im Nervensystem bzw. einer Fehlsteuerung aus dem Gehirn.

Das hängt damit zusammen, dass er 3 Monate zu früh geboren wurde und wegen Unterkühlung in den Folgetagen einen Krampfanfall bekommen hat. 

Dies hat auch zur Folge, dass er sich koordinativ nicht gut bewegen kann und er durch die hohe Muskelspannung eigentlich unkontrollierte Muskelzuckungen haben und theoretisch „total verkrüppelt sein“ müsste. In der Schwere seiner körperlichen Behinderung „dürfte“ Johnny eigentlich Nichts können. 

D.h. nicht sitzen, stehen oder gehen und teilweise sogar nicht eigenständig essen.     

Warum er aber sehr wohl ne Menge kann, neben sitzen, stehen oder gehen, u.a. Radfahren, Schwimmen, Klettern, Skateboarden, das erzählt Johnny sehr ausführlich in Folge 16 von #AufDemWeg.

Seine Bewegungsfähigkeit hängt übrigens  u.a. damit zusammen, dass seine Eltern ihn sehr früh auch mal haben hängen lassen. 

Johnny nimmt uns sehr interessant mit in die Entwicklung und Konstruktion seines speziellen Equipments, das er braucht, um seine Lieblingssportarten machen zu können.

Besonders spannend ist da sein cooles motorisiertes Longboard. 

In dem Zusammenhang haut Johnny motivierend raus: „für mich gibt es Nichts was nicht geht.“

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